
IFAT Munich 2026 mit den Augen von JobTech: ein Messebericht
Vier Tage auf der weltweit führenden Messe für Umwelttechnologien in München. Was wir gesehen haben, mit wem wir gesprochen haben und warum ausländische Hersteller einen Partner brauchen, der vor Ort montiert und in Betrieb nimmt.
Die IFAT Munich gilt als die weltweit führende Messe für Umwelttechnologien. Alle zwei Jahre treffen sich im modernen Messegelände der Messe München Unternehmen aus aller Welt, die in der Wasser- und Abwasserwirtschaft, der Abfallwirtschaft, im Recycling, in der technischen Inspektion sowie bei Lösungen für kommunale und industrielle Infrastruktur tätig sind. Es sind über ein Dutzend gefüllter Hallen mit Tausenden Ausstellern – ein Ort, an dem die Branche zeigt, wohin sie sich entwickelt: von der Wasseraufbereitung über die Inspektionsrobotik bis hin zur Ausrüstung für die Netzinstandhaltung. Für alle, die mit Industrieanlagen arbeiten, ist sie schlicht eine Veranstaltung, die man nicht verpassen sollte.
JobTech wurde auf der Messe vom 4. bis 7. Mai 2026 von Michał Szczesny und Karolina Szczesna vertreten. Wir verbrachten vier Tage in München, und der folgende Bericht ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was wir gesehen haben, mit wem wir gesprochen haben und welche Erkenntnisse wir mitgebracht haben. Die wichtigste ist einfach: Selbst die beste Technologie ist nur so viel wert wie ihre korrekte Inbetriebnahme vor Ort.

Vier Tage im Herzen der Umweltbranche
Auf der IFAT wird einem nicht langweilig. Neben großen Konzernen mit Wasseraufbereitungssystemen standen Start-ups mit Inspektionsdrohnen, und ein paar Meter weiter – Hersteller von Pumpen, Kanalkameras und Robotern, die in Rohrleitungen einfahren. Für ein Unternehmen wie unseres ist das ein hervorragender Ort, um zu sehen, in welche Richtung sich der Markt bewegt.
Die meiste Aufmerksamkeit schenkten wir Lösungen, die sich natürlich mit unserer Arbeit vor Ort verbinden: Technologien zur Inspektion von Rohrleitungen und Behältern, Robotik und Industriekameras, Geräte für die Wasser- und Abwasserwirtschaft, Pumpen und Strömungssysteme, Sanierungstechnologien sowie Arbeitsplattformen für Servicearbeiten.

Gespräche mit Fortsetzung
Der wertvollste Teil der Messe waren jedoch die Gespräche an den Ständen. Wir führten über ein Dutzend davon, und mit mindestens sieben Unternehmen – Herstellern von Pumpen und Industrieanlagen, Anbietern von Drohnen und Inspektionssystemen, Unternehmen aus den Bereichen Wassertechnologien, Infrastruktursanierung sowie Robotik und mobile Ausrüstung, aus Deutschland, Spanien, China und den Niederlanden – vereinbarten wir, in Kontakt zu bleiben.
In jedem dieser Gespräche kam dieselbe Frage auf: Wer montiert, nimmt in Betrieb und wartet das Gerät, sobald es in Polen ankommt? Der Hersteller hat die Technologie, aber selten ein eigenes Ausführungsteam in unserer Region. Und genau hier kommt JobTech ins Spiel.

Warum ein Inbetriebnahme-Unternehmen zur Messe nach München fährt
Wir fuhren zur IFAT nicht, um Geräte zu kaufen, sondern um uns als lokaler Ausführungspartner zu präsentieren. Für einen ausländischen Hersteller ist die größte Hürde beim Eintritt in den polnischen Markt nicht der Zoll oder die Logistik, sondern das Fehlen von jemandem, der die Anlage vor Ort in den sicheren Betrieb überführt.
Und der Weg von der Lieferung bis zur Inbetriebnahme ist länger, als es scheint. Nach der mechanischen Montage muss die Anlage Druck- und Dichtheitsprüfungen durchlaufen, gereinigt und gespült, bei Bedarf getrocknet oder mit Stickstoff gespült und anschließend Funktionstests unterzogen werden – um zu prüfen, ob Ventile, Pumpen, Antriebe und Sicherheitssysteme wirklich so funktionieren, wie es die Auslegung vorsieht. Erst dann lässt sich das Gerät in Ruhe an den Kunden übergeben.
Das ist der Arbeitsalltag von JobTech. Wir bieten mechanische Montage und Rohrleitungsarbeiten, Druck- und Dichtheitsprüfungen, Spülung und chemische Reinigung, Trocknung von Anlagen, technische und visuelle Inspektionen sowie Commissioning- und Pre-Commissioning-Support – alles dokumentiert und gemäß EN- und ASME-Normen sowie den QA/QC-Anforderungen des Kunden ausgeführt. Für einen Hersteller bedeutet das eines: Er kann in einen neuen Markt eintreten, ohne eigene Strukturen aufzubauen, und sich auf ein Team verlassen, das die Arbeit auf polnischen Industriebaustellen wirklich kennt.
Was wir aus München mitgebracht haben
Die IFAT Munich hat bestätigt, dass die Präsenz eines erfahrenen Auftragnehmers in Polen ein echter Vorteil in Gesprächen mit ausländischen Herstellern ist. Wir kehrten mit konkreten Kontakten zurück, mit einer Liste von Technologien, die sich für den Einsatz bei unseren Kunden lohnen, und mit mehreren Gesprächen, die wir auf Projektebene fortsetzen wollen.
Für uns ist das der beste Beweis dafür, dass Inbetriebnahme, Funktionstests und mechanische Arbeiten – scheinbar unspektakulär – das Bindeglied sind, das gute Technologie mit einer gut funktionierenden Anlage verbindet.
Planen Sie den Eintritt in den polnischen Markt?
Wenn Sie Hersteller oder Technologielieferant sind und in Polen einen Partner suchen, der Ihre Geräte montiert, testet und in Betrieb nimmt, sprechen wir darüber. JobTech unterstützt ausländische Unternehmen als lokaler technischer Partner – von Montage und Prüfung über Inspektionen und Funktionstests bis zum Inbetriebnahme-Support für Industrieanlagen.
Haben Sie Fragen zu Industrieanlagen?
Kontaktieren Sie unser Team — wir besprechen gerne Ihre Projektanforderungen und schlagen die optimale Lösung vor.
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